Umwelt-KOMPASS Viernheim
Ökologische Produktinformationen der
KOMPASS-Umweltberatung Viernheim e.V.
Haushaltselektrik
Beratungsangebot bei E-Smog im Haus

Elektrische Haushaltsgeräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wenn
wir sie benutzen, wirken elektrische und magnetische Felder auf uns ein.
Wie stark
sind diese Felder und wie wirken sie? Haben sie Einfluß auf unsere Gesundheit, wenn
wir am Elektroherd kochen oder uns die Haare fönen?

Die meisten Elektrogeräte arbeiten in Europa mit Wechselstrom, der eine Frequenz von
50 Hertz (50 Hz) besitzt, also 50 Schwingungen pro Sekunde vollführt. Elektrische und
magnetische Felder mit dieser Frequenz nennt man " niederfrequent".
Elektrische
Wechselfelder sind in Wohnräumen, in denen Elektroinstallationen vorhanden sind, in
der Regel immer vorhanden, also auch dann, wenn kein Gerät eingeschaltet ist. Sie
werden durch Massivwände und Massivdecken abgeschirmt, weniger durch Leicht-
bauwände und Holzbalkendecken.

Magnetische Wechselfelder dagegen sind in der Regel nur nachweisbar, wenn elek-
trische Geräte eingeschaltet sind. Magnetische Wechselfelder haben aber die Eigen-
schaft, dass sie alle üblichen Baumaterialien - auch massive Wände und Decken -
durchdringen und kaum abschirmbar sind. Das bedeutet, dass nach Abschaltung aller
Elektrogeräte eines Raumes magnetische Wechselfelder aus den Nachbarräumen der
gleichen Etage oder aus darüber- und darunterliegenden Bereichen nachweisbar sein
können.

Biologische Spätwirkungen schwacher magnetischer Felder und indirekte Wirkungen
sind erst seit jüngster Zeit Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung. Wie häufig
in der Grundlagenforschung kommt es zu unterschiedlichen Ergebnissen verschiedener
Institutionen. Teilweise sind beobachtete Effekte nicht bestätigt oder reproduzierbar.
(siehe auch Handy-Artikel)

So wogt die oft emotional geführte Debatte um Schädlichkeit von EMF hin und her.
Nur auf einem Gebiet ist Einigung in Sicht: Umweltmediziner führen Symptome wie
Unwohlsein, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus),
nervöse Überreiztheit oder Herzbeschwerden zunehmend auf den Elektrosmog zurück.
Zuvor galten Betroffene oftmals als Simulanten. Jetzt erkennen die meisten Experten
das Leiden der Elektrosensiblen, zu denen nach einer Schätzung des bayrischen
Umweltministeriums 0,1 bis 2,0 Prozent der Bevölkerung zählen, als eigenständiges
Krankheitsbild an.

Empfindliche Personen und Träger von Herzschrittmachern und elektronischen
Implantaten sollten Dauerbelastungen durch elektrische oder magnetische Felder
herabsetzen. Dies ist zum Teil mit einfachen Maßnahmen möglich. Die wichtigsten
Bereiche sind Schlafzimmer, Kinderzimmer und Ruhezonen. Weil sich der Mensch die
längste Zeit seines Lebens im Schlafzimmer aufhält, sollten an diesen Raum die
höchsten Qualitätsanforderungen gestellt werden.

Bevor man aber zu irgendwelchen Sanierungsmaßnahmen schreitet, sollte eine
Bestandsaufnahme stattfinden, d. h. die Belastung sollte gemessen werden.
Eine solche fachlich kompetente Beratung auf der Basis von Messungen bietet:

Thomas Dingeldein
Baubiologie Odenwald, Sachverständigenbüro für Messtechnik und Umweltanalytik
Am Kirchberg 7, 64756 Mossautal, Tel.: 06061 / 701737
info@baubiologie-odenwald.de
www.baubiologie-odenwald.de


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