Gesunde Kinderwelten in Viernheim

©Alexandra H./pixelio.de

Das Agenda-21-Projekt gesunde Kinderwelten geht gemeinsam mit Schulen und Kindergärten das Gesundheitsproblem Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen an. Schuleingangsuntersuchungen und Forschungsergebnisse in den Regionen sprechen eine deutliche Sprache:
Auch in Viernheim sind es etwa 10 – 15 % der neu eingeschulten Kinder, die zu viele Pfunde auf die Waage bringen.


Das Projekt verfolgt die Oberziele:

  • Gesundheitsfördernde Gestaltung der kindlichen Lebenswelten
  • Die Vernetzung lokal bestehender Strukturen, die sich für gesunde Ernährung und reichlich Bewegung einsetzen, ist gelungen.
  • Die Rahmenbedingungen für Gesundheitsförderung in der KiTa, in der Schule und in Familie und Freizeit werden verbessert.


Meilensteine zur Realisierung des ersten und dritten Oberzieles:

  1. Bildung und Informationsvermittlung rund um Ernährung und Bewegung in KiTas und Grundschulen, sowie an außerschulischen Lernorten. Außerdem sollen hier  geeignete Zugangsmöglichkeiten zu sozial Benachteiligten und Migranteneltern entwickelt werden.
  2. Einrichtung eines gesunden Verpflegungsangebots aus kontrolliert ökologischem Anbau für KiTas und Grundschulen.
  3. Förderung eines kinder- gesundheits- & umweltverträglichen Verkehrs.


Umsetzungspraxis
Mit den unmittelbaren Kooperationspartnern: interessierte KiTas und Schulen wurde erfolgreich an den Projektbausteinen:
Fortbildung für eine moderne Ernährungs- und Verbraucherschutzbildung und gesundes Frühstück gearbeitet.
Es wurden in der Folge etliche Projektwochen und Projekttage zum Thema
Gesunde Ernährung in der AMS, Goetheschule, Friedlich-Fröbelschule, Schillerschule, AvH und Nibelungenschule durchgeführt und von uns begleitet.
Das Thema Gesunde Ernährung hat sich an den Schulen etabliert, zwar nicht
curriculum-immanent, wie das ursprünglich von der Projektkonzeption mal vorgesehen war, aber doch in Form von Projekttagen und Projektwochen.

Es wurden Anstrengungen in Richtung einer gesunden Mittagsverpflegung mit Zutaten aus kontrolliert  ökologischen Anbau unternommen.

Ein erfolgreicher Projektbaustein,ist die Etablierung von Eltern-Kind-Kochkursen z. B. an der Goetheschule.


Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Familienbildungswerk wurde Opstapje, ein präventives Förderprogramm für sozial benachteiligte Kinder ab 1,5 – 3 Jahre, auf den Weg gebracht, das inzwischen mit großem Erfolg läuft. Opstapje ist primärpräventive Gesundheitsbildung durch ein Hausbesuchsprogramm Es verfolgt die Ziele:
- Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung.
- Unterstützung einer altersgerechten, gesundheitsfördernden Entwicklung der Kinder.
- Integrativer Ansatz, der eine Vernetzung von gesundheitsrelevanten          Themen wie stabile Sozialbeziehung, Ernährung, Pflege, Bewegung und  Stressbewältigung anstrebt.
- Förderung der Familienressourcen.
- Verbesserung der Integration der Familien in das soziale Umfeld.

 

 Die Zukunft liegt bei uns
©Gerd Altmann/pixelio.de

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