Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie in der Kritik

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Deutschland hat erheblichen Nachholbedarf
Umweltverbände kritisieren bundesdeutsche Nachhaltigkeitspolitik

Der BUND, NABU und DNR fordern von Deutschland für eine langfristig tragfähige Entwicklung erheblich stärkere Anstrengungen als bisher.

2002 hatte die rot-grüne Bundesregierung 21 Ziele und Indikatoren für mehr Nachhaltigkeit benannt, anhand derer sie ihre politische Arbeit bewerten lassen wollte. Die große Koalition übernahm diese Ziele. Lediglich das Ausbauziel für erneuerbare Energien von 4,2 % Anteil am Primärenergieverbrauch bis 2010 wird erreicht bzw. übertroffen.

Die Agrarwende dagegen kommt nicht richtig voran. Die Nachfrage entwickelt sich schneller als das heimische Angebot, und die Importquote steigt.
Angelika Zahrnt, die frühere Vorsitzende des BUND, kritisiert die unzureichende Förderung des ökologischen Landbaus.

Weit entfernt ist man auch von der geplanten Begrenzung des Flächenverbrauchs auf 30 Hektar pro Tag. Immer noch verschwinden durch Straßenbau und Besiedelung täglich mehr als 100 Hektar einstige Freiflächen.  Auch der kürzlich erschienene Indikatorenbericht des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass Deutschland beim Artenschutz, bei der Reduzierung des Flächenverbrauchs, den Ausbau des Schienenverkehrs und der Ausweitung des Ökolandbaus weit hinter seinen Zielmarken zurückliegt.


Bezug Nachhaltige Entwicklung in Deutschland
Indikatorenbericht 2010

 Die Zukunft liegt bei uns
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